Das Klinikum am Europakanal in Erlangen wurde in den 1970er Jahren erbaut und galt damals als eines der modernsten Kliniken seiner Zeit. Heute ist der Sanierungsbedarf so gravierend, dass in den nächsten Jahren Baumaßnahmen in großem Umfang notwendig sein werden. Zudem besteht der Wunsch, im Zuge von Baumaßnahmen die Möglichkeiten der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung zu berücksichtigen.
Vor diesem Hintergrund prüfte das Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Mittelfranken verschiedene Varianten, die von einer Generalsanierung, über Teilsanierung, Teilabriss und Teilneubau in Erlangen sowie Abriss und Neubau in Erlangen bis zu Varianten mit einem Teilneubau an anderen Standorten in verschiedenen Größenordnungen reichten. Diese Varianten wurden am gestrigen Dienstag dem Verwaltungsrat unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch vorgelegt.
Nach eingehender Diskussion wurde der Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken Werner Siemon vom Verwaltungsrat beauftragt die verschiedenen Varianten mit den Zuschussgebern zu diskutieren und die Ergebnisse wiederum dem Verwaltungsrat vorzulegen.
