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Jahresabschluss 2010: Knapper Mehrertrag
12.07.2011

Seit Gründung des Kommunalunternehmens Bezirkskliniken Mittelfranken in 2005 konnte das Defizit jedes Jahr um einige Millionen gesenkt werden. Während der Jahresfehlbetrag der Bezirkskliniken Mittelfranken in 2004 noch -5.616.074 € betrug, war er für 2007 erstmals mit 1.695.348 € in positive Bereiche geklettert und blieb auch in den Folgejahren positiv. Der Jahresab-schluss 2010, der heute vom Verwaltungsrat der Bezirkskliniken Mittelfranken unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Richard Bartsch verabschiedet wurde, verzeichnet einen Jahresüberschoss in Höhe von 355.254 €. Dies ist umso bemerkenswerter, als das Personal seit 2005 um rund 220 Vollkräfte auf 2.062 Mitarbeiter aufgestockt wurde. Ein wesentlicher Effekt, der zu den positiven Ergebnissen in den letzten Jahren beitrug, war die Verbesserung von Erlösen. Dies wurde im Besonderen erreicht durch die Leistungsmehrung, durch eine hohe Auslastung und genaue Belegungssteuerung sowie durch weitere Erlöseffekte.
Grundsätzlich ist allerdings festzustellen, dass der positive Jahresüberschuss sich aus einem Gewinn in den Forensischen Kliniken in Höhe von rund 3,7 Millionen und einem Defizit in den übrigen Krankenhausbereichen von rund 3,35 Millionen zusammensetzt. Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und Vorstand Werner Siemon stimmen überein, dass die gezielte Weiterentwicklung der defizitären Bereiche für die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens von hoher Bedeutung ist. Vorstand Werner Siemon konnte zudem deutlich machen, dass das Defizit der übrigen Krankenhausbereiche im Wesentlichen auf einmalige Ereignisse zurückzuführen ist (Schließung des Pflegeheims Ansbach und Reduzierung der Behandlungsmöglichkeiten in der Neurologischen Klinik in Ansbach für mehrere Monate). Zudem wurden viele strategische Maßnahmen initiiert, die bereits in diesem Jahr zu einem besseren Ergebnis führen werden.